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Auswirkungen von Flugasche, MgO-Expansionsmittel und Schwindungsreduzierer auf die Rissbeständigkeit von Sichtbeton

Rissbeständigkeit Die Beschaffenheit der Betonoberflächenplatte ist für die Lebensdauer von Betonschüttdämmen mit Steinschüttung (CFRD) von großer Bedeutung. Die Auswirkungen von FlugascheDer Einfluss von Magnesiumoxid (MgO) als Treibmittel und eines Schwindreduzierers (SRA) auf die mechanischen Eigenschaften, das Trocknungsschwinden und die Rissbeständigkeit von Betonoberflächen wurde untersucht und mit Referenzbeton verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zugabe von 20 % Flugasche (bezogen auf das Bindemittelgewicht) die Festigkeit des Betons im späteren Alter erhöht. Im Gegensatz dazu verringert die Zugabe von 6 % MgO als Treibmittel oder 1 % SRA die Druckfestigkeit, die Spaltzugfestigkeit und die Zugfestigkeit in unterschiedlichem Alter. Die Zugabe von 20 % Flugasche, 6 % MgO als Treibmittel und 1 % SRA kann das Trocknungsschwinden in unterschiedlichem Alter reduzieren und die Frührissbeständigkeit des Betons verbessern. Die Zugabe von 6 % MgO als Treibmittel hemmt die Schwindentwicklung stärker und verbessert die Rissbeständigkeit des Betons besser als die Zugabe von 20 % Flugasche oder 1 % SRA.

Ein Steinschüttdamm mit Betonoberfläche (CFRD) ist ein Steinschüttdamm, bei dem das Steinschüttmaterial die Hauptlast trägt und die stromaufwärts gelegene Betonoberfläche als Hauptdichtung dient. Aufgrund seiner hohen Sicherheit, guten Anpassungsfähigkeit, kurzen Bauzeit und geringen Kosten zählt er zu den am weitesten verbreiteten Dammtypen im Dammbau. Betonplatten sind typischerweise schlanke, streifenförmige Strukturen, die aufgrund von Temperaturschwankungen, Volumenverformungen und Setzungen des Dammfundaments rissanfällig sind. Ein Riss in der Betonoberfläche beeinträchtigt die Integrität und Dauerhaftigkeit des Dammkörpers. Durch den Riss kann Wasser von außen in den Beton eindringen und so direkt zu Undichtigkeiten führen. Daher ist die Verbesserung der Rissbeständigkeit von Betonoberflächenplatten ein wichtiger Aspekt für den sicheren Betrieb von Steinschüttdämmen mit Betonoberfläche. Die aktuelle Ingenieurpraxis und Forschung zeigen, dass die wichtigsten technischen Maßnahmen zur Verbesserung der Rissbeständigkeit von Sichtbeton die Kontrolle der Qualität der Betonrohstoffe, die Optimierung des Mischungsverhältnisses, die Zugabe von Flugasche und die Zugabe einer angemessenen Menge an Fasern umfassen. Die Hauptbestandteile von Betonschwindreduzierern sind Polyalkohole oder Polyether-Verbindungen und deren Derivate. Studien haben gezeigt, dass die Zugabe von Schwindreduzierern die Oberflächenspannung des Porenwassers im Beton verringern und dadurch die beim Wasserverlust aus den Kapillarporen entstehenden Schwindspannungen reduzieren kann. Dies verbessert die Rissbeständigkeit des Betons bis zu einem gewissen Grad. Die Zugabe von MgO-Expansionsmitteln während der Betonherstellung ist eine gängige Methode zur Risskontrolle. Da das MgO-Expansionsmittel während des Abbinde- und Aushärtungsprozesses eine gewisse Volumenausdehnung erfährt, kann es die Betonschwindung – einschließlich Temperaturschwindung, Trocknungsschwindung und Eigenschwindung – kompensieren und so das Auftreten von Betonrissen reduzieren. MgO-Expansionsmittel werden derzeit erfolgreich im Massenbeton von Wasserkraftwerken eingesetzt und erzielen eine gute Rissverhinderung. Allerdings gibt es nur wenige Studien über den Einfluss von Schwindreduzierern und MgO-Expansionsmitteln auf die Rissbeständigkeit von Sichtbeton.


Veröffentlichungsdatum: 09. März 2022